Baukollegium und Konsortium Baurecycle: Nachhaltiges Bauen fördern, unabhängig vom verwendeten Material

Die Förderung von nachhaltigem Bauen ist dem Baukollegium und dem Konsortium bau.recycle – Konsortium für Baustoffverwertung ein zentrales Anliegen. „Alle Bemühungen, die ressourcenschonendes, CO2-einsparendes Bauen begünstigen, sind für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende. Dabei sollte immer der Umweltgedanke und nicht die Bauweise im Vordergrund stehen“, unterstreicht der Präsident des Baukollegiums, Christian Egartner.

Das Baukollegium und das Konsortium bau.recycle sind überzeugt, dass alle Bauweisen - Holzbauweise und Massivbauweise - Möglichkeiten zur CO2-Einsparung bieten. „In den letzten Jahren hat sich hier auch in der Forschung sehr viel getan. So ist es z.B. auch in der Massivbauweise möglich beim Bau eine CO2-Einsparung zu erzielen. Zudem können in der Massivbauweise Recyclingprodukte wiederverwertet werden, d.h. Bauschutt wird wiederaufbereitet und als Recyclingprodukt wiederverbaut. Dadurch schließt sich der Kreislauf und natürliche Ressourcen werden geschont. Die Recyclingprodukte unterliegen zudem ständigen geochemischen und geotechnischen Prüfungen: bestehende Vorurteile sind somit völlig unbegründet“, erklärt Andreas Auer, Präsident des Konsortiums Baurecycle.

Konkret weisen das Baukollegium und das Konsortium bau.recycle darauf hin, dass der vom Südtiroler Landtag genehmigte Beschlussantrag „Wood be nice - Mit Holz Südtirols Zukunft nachhaltig gestalten“ in die richtige Richtung gehe, bei Fördermaßnahmen zum nachhaltigen Bauen muss jedoch immer die CO2-Reduzierung im Vordergrund stehen.